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... macht schon lange Hüte

Das tragen eines Hutes ist eine Art Krönung. Er verleiht der Trägerin die Möglichkeit ihren Typ zu unterstreichen, ihrer Art, ihrem Wesen, ihrem Sein Ausdruck zu verleihen. Als ob sie damit sagen möchte: „So bin ich!“. Und wenn der Hut so ist wie er sein sollte, offenbart er ihre Schönheit.

Der Hut zeigt Stirn, ein interessantes Profil, eine Nase. Er unterstreicht die Augen und präsentiert einen Mund, der zum geküsst werden verführt.

Aber der Hut kann auch sehr launisch sein. Ja, das kann der Hut! Dann braucht es auch mal Mut zum Hut. Und das lässt Frau wachsen und sie begeht den Tag erhobenen Hauptes.

Diese Tage ... immer wieder diese Tage ... für ein ICH BIN ICH!, ein IMMER WIEDER SCHÖN, ein ECHTES LIEB DICH, oder ein HEIRATE MICH!.

Wie Annette Kolb schon sagte : „Wer mich einmal ohne Hut sieht, darf mich duzen.“

Der Hut ist für mich die Poesie im Alltag.